Unterer Stausee

Der 35 Kilometer lange untere Stausee (Riba Roja Stausee) entspringt in unserem Heimatort Mequinenza. Er speist sich hauptsächlich aus dem Wasser des oberen Stausees, welches die Staumauer zur Stromgewinnung durchlaufen hat, sowie den beiden Zuflüssen Cinca und Segre, welche in Mequinenza in einem absolut urtümlichen Flussdelta münden.

Während das Wasser des oberen Stausees meist klar ist bringen die beiden Flüsse sehr nähstoffreiches und trübes Wasser. Dieser Umstand führt zu einem komplett anderen Erscheinungsbild gegenüber dem oberen Stausee. Während dort schroffe Felshänge das Bild der Landschaft prägen, sind es am unteren Stausee vor allem lange Schilfgürtel, große Flachwasserzonen sowie viele versunkene Bäume die das Bild des Sees prägen. Folgt man dem Lauf des Stausees weiter flussab, sind es wiederum verträumte Buchten und wilde grüne Ufer die das Bild prägen. Wassertiefen von bis zu 30 Metern sind auch hier im alten Flussbett zu finden.

Rund um Mequinenza dominiert definitiv der Wels das Tagesgeschäft und es dürfte keinen anderen Ort auf der Welt geben an dem die Chance auf den Fisch des Lebens besser stehen als hier. Egal auf welche Art sie fischen möchten, der nächste Gigant kann immer nur einen Wurf weit entfernt sein.

Der neue spanische Rekordkarpfen aus dem Jahr 2013 mit 63 Pfund stammt ebenfalls aus dem Bereich um Mequinenza. Denn auch wenn die Pelletfischerei ihren Zenit lange überschritten hat, so konnten diese Fische in den letzten Jahren doch immer weiter abwachsen und es dürfte nur eine Frage der Zeit sein bis auch dieser Rekord wieder eingestellt wird.

Der Zander lässt sich hier fantastisch mit den klassischen Methoden wie einer Posen- oder Grundbleimontage befischen und findet sich je nach Jahreszeit in den flachen Schilfbuchten oder entlang der Kanten zum alten Flussbett in großen Stückzahlen ein.

Sein einigen Jahren findet nun auch der Flussbarsch hier unten seine Heimat.

Riba-Roja Stau

Riba-Roja Stau

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