Wels

Die Worte Mequinenza und Waller sind untrennbar miteinander verbunden. Als ich im Jahr 1995 zum ersten Mal an den Ebro zum Fischen kam, hat sich einiges verändert.

Die Fische wachsen kontinuierlich weiter ab und erst im Jahr 2010 konnte nachweislich der erste Fisch mit über 100 Kilo bei einer Länge von 2,53m gefangen werden. Nachstehend führe ich ihnen die erfolgversprechensten Methoden auf, welche es ihnen hier vor Ort ermöglichen über das gesamte Jahr hinweg erfolgreich zu sein.

1. Bojenfischen:
Das klassische Fischen mit Köderfisch an der feststehenden Boje hat nach wie vor seine Berechtigung. Unglaublich viele große Welse wurden über die Jahre hinweg auf diese Art und Weise gefangen. Diese Art zu fischen benötigt ein gewisses Know How. Wenn diese Art der Angelei neu für sie ist, sind unsere Guides gerne bereit ihnen diese nahe zu bringen.

2. Pelletfischen:
Das Pelletfischen in und um Mequinenza hatte seinen Höhepunkt um das Jahr 2008. Seitdem sind viele der englischsprachigen Camps an den oberen Stausee gezogen und mit ihnen viele der Pelletfischer. Wo früher in den Sommermonaten die Angler Zelt an Zelt auf der berühmten Promenade saßen, sieht man heute deutlich weniger Ansitzangler. Aber auch heute noch hat diese Art der Angelei ihre Berechtigung und jedes Jahr fangen unsere Kunden auf diese Weise große Fische.

3. Spinnfischen:
Das Spinnfischen, auf den größten Süßwasserjäger, ist eine Kunst für sich und nichts ist aufregender als der beinharte Biss mit dem ein gewaltiger Wels zum Tanz lädt. Gefischt wird zumeist vom Boot aus. Bei unseren Spinnfischtouren wird vom driftenden Boot aus gefischt, was es ihnen ermöglicht, viele Flusskilometer mit absolut unzugänglichen Ufern zu befischen. Ein absolut unvergessliches Erlebnis. Aber auch ein Versuch auf eigene Faust kann sich lohnen.

4. Klopfen mit dem Wallerholz:
Ein absoluter Klassiker, der lange totgesagt wurde, ist das klopfen mit Wallerholz. Wer diese Technik beherrscht, kann wahre Sternstunden erleben. So konnten wir oft mehrere Welse der 2 Meterklasse innerhalb weniger Stunden fangen. Wer diese Art der Angelei einmal betrieben hat, wird um die unglaubliche Spannung wissen, wenn man das Geschehen, unter Wasser auf dem Echolot verfolgt. Auch hier können Touren mit einem unserer Guides gebucht werden, um die Technik und unser Vorgehen zu erlernen.

4. Stellfischangeln in den Flüssen Cinca und Segre:
Diese Fischerei stellt unsere Königsdisziplin dar. Nirgendwo wird der Drill eines kapitalen Wallers jenseits der 2 Meter Marke zu einem so brachialen und unvergesslichen Erlebnis, wie in den wilden, naturbelassenen Flüssen welche den Riba Roja Stausee speisen. Gerade diese Zuflüsse beherbergen die wohl größte Dichte an kapitalen Fischen und somit auch ihre Chance auf den Fisch ihres Lebens.

Diese Form der Angelei ist absolut kompromisslos und wird von uns zumeist nur in Form von Guiding angeboten, da das Ausbringen der Ruten in der starken Strömung einige Übung erfordert und Fehler leicht zu gefährlichen Situationen führen können. Unsere Guides sind alle erfahrene Flussangler mit etlichen Fischen jenseits der 2 Meter Marke in ihren Fangbüchern. Sie wissen immer, wann welcher Flussabschnitt die Chance auf einen Giganten bietet, als auch wie jede der oftmals nur mit geländegängigen Fahrzeugen erreichbaren Stellen zu befischen ist. Freuen sie sich auf das ultimative Abenteuer. Messen sie sich mit gigantischen Fischen in unberührter Natur.

Gerät:
Für die Bojen, Stellfisch und Pelletfischerei empfehlen wir Ruten von 3-3,50 Metern und einem Wurfgewicht von 400-600Gramm. Robuste Multi- oder Stationärrollen mit geflochtener Schnur nicht unter 0,60mm sind in den hindernisreichen Gewässern Pflicht.

Zum Spinnfischen eignen sich Ruten mit einer Länge von 2,50-3,00 Metern und einem Wurfgewicht von 150-250 Gramm. Auch hier sind hochwertige Rollen gespult mit 0,45-0,60 geflochtener Schnur ein Muss.

Entsprechendes Leihgerät ist jederzeit auf Anfrage im Camp erhältlich.

Sitemap | Kontakt | Impressum